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Sozialheld mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Berlin, 11. April 2013. Dem Gründer des Sozialhelden e.V. und Initiator sozialer Projekte Raúl Krauthausen wurde am Mittwoch das Bundesverdienstkreuz von Sozialministerin Ursula von der Leyen verliehen. Eine besondere Motivation für die weitere Arbeit des Berliner Vereins.

Am Mittwochabend wurde Raúl Krauthausen für seine Verdienste um die sozialen Belange von behinderten und sozial benachteiligten Menschen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales durch Ministerin Ursula von der Leyen das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. “Sie haben gezeigt: Es braucht einen, der eine kluge Idee hat. Alles weitere entsteht aus der Zusammenarbeit im Internet. Für ihren kreativen Einsatz spreche ich Ihnen meinen höchsten Respekt und von ganzem Herzen meinen Dank aus.”, begründete von der Leyen in der Laudatio die Ordensverleihung.
Raúl Krauthausen hat unter anderem die Projekte “Pfandtastisch helfen!”, “Wheelmap.org – die Onlinekarte für rollstuhlgerechte Orte” und “Leidmedien.de – Über Menschen mit Behinderungen berichten” erfunden.

Neben Krauthausen waren auch weitere Sozialhelden unter den Gästen. “Es war schon eine schöne Überraschung, als ich den Brief bekommen habe und am Anfang wusste ich gar nicht, ob er wirklich an mich adressiert war. Denn eigentlich sollte nicht ich alleine mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet werden, sondern das ganze Sozialhelden-Team.”, bedankte sich der Vereinsvorsitzende Krauthausen.

”Die Auszeichnung ist aber keine Lorbeere, auf der wir uns ausruhen wollen. Besonders im Bereich der Behindertenpolitik wollen wir weiter kritische Fragen, auch an Politik und Wirtschaft, stellen. Warum gibt es immer noch so viele Barrieren? Warum geht die Inklusion so schleppend voran? Mit unseren Projekten wollen wir zur Findung von Lösungen beitragen.”, erklärt Krauthausen, seines Zeichens Rollstuhlfahrer. So nehmen die Sozialhelden den Orden auch als Ansporn für die weitere Arbeit an ihren sozialen Projekten.

Das Team aus Berlin veröffentlichte vor einigen Wochen eine aktualisierte iPhone-App von Wheelmap.org und arbeitet mit Hochdruck auch an einer neuen Android-Version. Auf Wheelmap.org haben Nutzer weltweit mehr als 320.000 Orte nach ihrer Zugänglichkeit markiert und täglich kommen über 200 neue Markierungen hinzu.
Um Stufen zu überwinden verteilen die Sozialhelden im Rahmen des Projekts “Tausendundeine Rampe für Deutschland” zurzeit 200 mobile Rampen. Jeder kann auf der Webseite www.tausendundeinerampe.de Vorschläge abgeben, welcher Ort eine Rampe bekommen sollte.

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