Pfandtastisch helfen!

“Was fehlt in der Welt?” fragte ein Nachhaltigkeits-Magazin 2006. Den Cousins Jan Mörsch und Raul Krauthausen war die Antwort sofort klar: die Möglichkeit, den Flaschenpfand zu spenden. Für den Wettbewerb haben sie dann den ersten Prototypen einer “Charitybox” entworfen. Damit sollten Menschen die Möglichkeit bekommen, ihren Leergutpfandbon im Laden direkt zu spenden. Die kleinen Pfandbeträge fallen beim Einkauf nicht so sehr ins Gewicht oder man vergisst den Bon an der Kasse und ärgert sich. Oder man kann etwas Gutes damit tun und lokale Projekte unterstützen. Mit dieser Idee gewannen Jan und Raul den Wettbewerb und das Projekt “Pfandtastisch helfen!” war geboren. Von dem Preisgeld wurden die ersten Boxen gebaut und Partner wie die Berliner Tafel sowie Einzelhändler gefunden.

Heute gibt es bundesweit mehr als 500 “Pfandtastisch helfen!”-Boxen und durchschnittlich werden mit einer Box 1.000 Euro pro Jahr gesammelt. Aus der kleinen Frage “Was fehlt in der Welt?” ist ein erfolgreiches Projekt geworden, das vielen Vereinen und ihren Aktivitäten weiterhilft, Einkaufsfilialen eine gute Geschichte für die Außenwirkung ermöglicht und das Wegbringen von Leergut mit einer guten Tat verbindet.

Boxen-Partner sind unter anderen: pro familia, wellcome, regionale Tafeln, Kinderhospize, Familienzentren und viele mehr